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DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT
(Sheytan vojud nadarad)


BRD/Tschechische Republik/Iran 2020, 150 Min, Regie: Mohammad Rasoulof
FSK: ab 12 Jahren
Kamera: Ashkan Ashkani
Musik: Amir Molookpour
Darsteller*innen: Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar, Alireza Zareparast, Salar Khamseh, Darya Moghbeli

 

Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl.
Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.
In DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT werden die Geschichten von vier Menschen im heutigen Iran erzählt, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen steht. Diese Erzählungen werfen die Fragen auf, wie integer ein Mensch in einem absoluten Regime bleiben, welche moralische Schuld er ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.

Der Film wurde bei der 70. Berlinale 2020 mit dem Preis „Goldener Bär“ (bester Film) ausgezeichnet.