Schule ins Kino
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Seit seiner Gründung 1998 entwickelte sich das internationale Jazzensemble „Conference Call“ in fast 20-jähriger Zusammenarbeit mit seinem kraftvollen Akustik-Jazz zu einer der erstklassigsten modernen Bands der gegenwärtigen Jazzszene. Die Gruppe tritt mit den Kompositionen ihrer Mitglieder auf und macht sich die bemerkenswerten Talente ihrer vier Musiker zunutze: Gebhard Ullmanns weitreichende Palette an Holzblasinstrumenten (Bassklarinette, Bassflöte, Tenor- und Sopransaxophon), die Virtuosität von Schlagzeuger Dieter Ulrich sowie das natürliche Zusammenspiel von Michael Jeffrey Stevens am Klavier und Joe Fonda am Bass. Aus dieser Zusammensetzung entsteht eine hochkreative und einzigartige musikalische Mischung.

Pianist und Komponist Michael Jeffrey Stevens tourt beständig durch Europa und Nordamerika und veröffentlichte über 80 Alben. Er arbeitete u. a. mit Dave Douglas, Mark Feldman, Han Bennink, Charles Moffett, Cecil Bridgewater, Valery Ponomarev, Gerry Hemingway, Miles Griffith, Leo Smith, Thomas Chapin, Gebhard Ullmann, Herb Robertson, Matt Wilson, Dominic Duval und Dave Liebman zusammen.

Bassist und Komponist Joe Fonda erarbeitete sich in den letzten Jahren einen weitreichenden internationalen Ruf durch seine Studioarbeit und die Tourneen mit dem US-amerikanischen Komponisten und Multi-Instrumentalisten Anthony Braxton. Er trat mit namhaften Musikern auf, u. a. Ken McIntyre, Charlie Persip, Lou Donaldson, Perry Robinson, Kenny Barron, Leo Smith, Curtis Fuller, Chico Hamilton. Joe Fonda gründete mit Barry Altschul und BillyBang das FAB Trio.

Saxophonist, Altklarinettist und Komponist Gebhard Ullmann wird als eine der führenden Persönlichkeiten der internationalen Jazzszene der Gegenwart angesehen. Er war als Bandleader und Co-Leader an den Aufnahmen für über 30 Alben beteiligt und wurde für seine Arbeit mit vielen Preisen ausgezeichnet. Er trat u. a. gemeinsam mit Paul Bley, Ellery Eskelin, Willem Breuker, Marvin „Smitty“ Smith, Barry Altschul, Keith Tippett, Glen Moore, Trilok Gurtu, Enrico Rava, Michael Moore, Art Lande und Hamid Drake auf.

Perkussionist und Komponist Dieter Ulrich ist ein Schweizer Jazz- und Improvisationsmusiker sowie Kunsthistoriker, der heute zu den meistbegehrten Schweizer Künstlern und Komponisten zählt. Seit 1975 spielte er u.a. mit Nathanael Su, Werner Lüdi, Hans Koch, Bob Mover, Trevor Watts, Urs Voerkel, Co Streiff, Vinny Golia, Tom Varner, Jacques Siron, Dave Taylor, Glenn Ferris, Ernst-Ludwig Petrowsky, Dr. L. Subramanian und war an Multi-Media-Projekten von Daniel Mouthon beteiligt. Seit 2015 ist Ulrich Mitglied des „Conference Call Ensembles“.

 




ACH GISELA! – ein Gisela May-Programm

 

In der kleinen DDR „weltberühmt“ zu werden, war nicht wirklich so schwer, das gelang recht vielen. Einige wenige aus dem Osten Deutschlands aber waren wirklich in der Welt berühmt. Sie war eine solche Künstlerin - GISELA MAY.

Für die allermeisten „Ostler“ war sie eine Institution - GISELA MAY -, eine große, wenn nicht gar die Brecht-Interpretin, ein Weltstar. Die restlichen Deutschen kannten sie spätestens nach: „Sag doch nicht immer Mutti zu mir!“, in der Rolle der Mutter von Adelheid, letztere gespielt von Evelyn Hamann. Eine „Mutti“ war sie allerdings ganz und gar nicht, weder so noch so. Das riesige Repertoire der MAY umfasste neben Brecht - vertont von Weill, Eisler, Dessau - auch Lieder nach Texten von Heine, Kästner, Tucholsky und vielen anderen. Sie machte Ausflüge ins Musical, ins Kabarett, sang Chansons von Brel, dessen Texte sie sich von verschiedenen Dichtern ins Deutsche übertragen lassen hat und natürlich eigens für sie erschaffene Lieder. Eine - im wahrsten Sinne des Wortes - Spielwiese für die Musiker. Der kürzlich verstorbene Journalist, Autor und Radiomoderator STEPHAN GÖRITZ hat seine mit Gisela May über ein Jahrzehnt hinweg geführten Interviews ebenso für dieses Projekt zur Verfügung gestellt wie der Publizist, Text- und Buchautor ED STUHLER. Letzterer hat für die May nicht nur diverse Liedtexte verfaßt, sondern war ihr darüber hinaus ein guter persönlicher Freund. So kann SCARLETT O‘ über Leben und Wirken der großen Dame des Chansons in kurzen Sequenzen aus der ureigenen MAY-Perspektive erzählen.




FABIANA STRIFFLER
& QUIQUE SINESI

(BRD/ARG)
Quique Sinesi git
Fabiana Striffler vio


Mo 14. 01. 20 Uhr

 

THE NU BAND
Thomas Heberer trumpet
Mark Whitecage alto sax
Joe Fonda bass
Lou Grassi drums


Mo 01.04. 20 Uhr