TRANS - I GOT LIFE


DE/RU/US 2021 | 95 Min | FSK 12 Regie: Imogen Kimmel, Doris Metz | Kamera: Sophie Maintigneux, Andreas Steffan, Theresa Maué, Birgit Gudjonsdottir | Musik: Gregor Schwellenbach

 


Der Film bietet selten gesehene, ehrliche Einblicke in das häufig zerrissene Lebensgefühl von trans Menschen und in die komplexen psychischen, hormonellen und chirurgischen Aspekte ihrer Transition. Der Film ist eine sinnliche Reise in die Zwischenwelten jenseits festgeschriebener Geschlechternormen, in intime Lebensräume und in die Chirurgie, die zum Kreißsaal für eine zweite Geburt wird. Subtil und vielschichtig wird dabei das Transerleben auch auf die Bild-und Tonebene übertragen.
Der Dokumentarfilm ist ein starkes Plädoyer dafür, dass wir Menschen uns nicht mehr länger durch die 0,3 Prozent der DNA definieren, die uns unterscheiden, sondern durch die 99,7 Prozent, die uns verbinden. Damit eröffnet er zugleich die gesellschaftliche Debatte über eine Welt, in der die Geschlechter nicht mehr schwarzweiß festgeschrieben sind, sondern als fluide aufgefasst werden. Der Film betrifft und berührt alle, die in dieser Welt leben.

Nach der Vorstellung findet ein Gespräch in der Kino-Bar mit Mila Jelsch / Trans*-Beratung, Koordination Trans*communitytreff NL, CSD Cottbus e.V, statt.



VORFILM




© interfilm

REVOLVO

DE 2019 | 8 min | FSK 0
Regie: Francy Fabritz | Kamera: Antonia Lange |
Musik: Zeina Azouqah

 


Anette und Carla kennen sich seit Jahren. Ihre rebellische Art und ihr besonderer Humor verbindet die beiden selbstbewussten Frauen. Schon immer sind sie gegen den Strom geschwommen und auch jetzt, nachdem Jahre vorbeigezogen sind, stehen sie noch immer für ihre Werte ein. Der aktuelle gesellschaftliche Rechtsruck und die Tatsache, dass sie nicht nur mehr als Frauen, sondern nun auch noch aufgrund ihres Alters an den Rand gedrückt werden, lässt die beiden nicht los. Unerschrocken nutzen sie ihre vermeintliche Unsichtbarkeit, um das zu tun, was sich viele nicht trauen.