© filmernst



©Elmer van der Marel

filmernst präsentiert im Mai


ROMYS SALON


Niederlande/BRD 2018, 90 Min, FSK: ab 0 Jahren
Regie: Mischa Kamp
DarstellerInnen: Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar, Guido Pollemans, Sascha Alexander Geršak


Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma Stine. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde ...
„ROMYS SALON ist ein sehr gelungener Spielfilm zum Thema Demenz. Er zeigt den allmählichen Verlauf der Krankheit in realistischer Weise mit Lichtblicken und Augenblicken besonderer Verwirrung. Romy und ihre Oma Stine werden zu Verbündeten im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags und die Beziehung zwischen den beiden wächst dabei. Der Film ist frei von unnötigen Übertreibungen. Er berührt, ‑ lässt an manchen Stellen schmunzeln und ist nicht nur für Kinder ausgesprochen sehenswert.“ Susanna Saxl, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.


Di 04.05. 9 Uhr und 11.30 Uhr

© Edition-Salzgeber

filmernst präsentiert im Mai


KOKON


BRD 2020, 94 Min, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Leonie Krippendorff
DarstellerInnen: Lena Urzendowsky, Jella Haase, Lena Klenke, Elina Vildanova, Anja Schneider, Bill Becker, Ogulcan Sert, Robert Kuchenbuch, Hussein Eliraqui


Jahrhundertsommer in Berlin-Kreuzberg. Im multikulturellen Mikrokosmos rund um das Kottbusser Tor bahnt sich die 14-jährige Nora ihren Weg durchs Erwachsenwerden. Während die Hitze auf ihrer Haut klebt, bekommt sie zum ersten Mal die Periode, entdeckt ihre Liebe für andere Mädchen und lernt die wilde Romy kennen. Mit ihr wirkt die Welt plötzlich endlos groß und voller verborgener Schönheit, der Park wird zum Dschungel, das Freibad zum Meer. Nora lernt, zu sich zu stehen und traut sich endlich Wege abseits der Clique ihrer älteren Schwester Jule zu gehen. Doch wie kann Nora ihren Blick für all diese Schönheit bewahren, nachdem ihr zum ersten Mal das Herz gebrochen wurde?
In ihrem zweiten Film KOKON erzählt Regisseurin und Drehbuchautorin Leonie Krippendorff in sinnlichen Bildern eine authentische Berliner Coming-of-Age-Geschichte über aufkeimende Gefühle, sexuelles Erwachen und die erste große Liebe. Neben Newcomerin Lena Urzendowsky begeistern Kinostar Jella Haase, die bereits in Krippendorffs preisgekröntem Langfilmdebüt „Looping“ die Hauptrolle gespielt hat, und Lena Klenke. Ein Film über wilde Mädchen, die sich von den Körperbildern der allgegenwärtigen sozialen Netzwerke emanzipieren und erst so herausfinden, wer sie sein wollen.


Di 04.05. 9.30 Uhr und 12 Uhr

Die Vorstellungen finden im OBENKINO und im Saal des Jugendkulturzentrums Glad-House, Straße der Jugend 16, in Cottbus, statt. Eintritt: 3,50 € pro Schülerin/Schüler. Für zwei Begleitpersonen pro Klasse ist der Eintritt kostenfrei. Reservierungen per E-Mail unter anmeldung@filmernst.de